Softwarefirma macht Ernst: „Wähl deinen Chef“

Softwarefirma macht Ernst: „Wähl deinen Chef“

Wäre ich Chef, dann würde einiges besser laufen, meint so mancher Mitarbeiter. Wer das bei der Schweizer Firma Haufe Umantis denkt, kann sich einfach zur Wahl stellen. Denn seit einigen Jahren entscheidet dort die Belegschaft über ihre Vorgesetzten.

Die Mitarbeiter wählen ihren Chef – was die Firma Haufe-Umantis aus dem Schweizer St. Gallen macht, erinnert ein bisschen an eine alternative Kommune. Doch davon ist das Unternehmen weit entfernt. Haufe-Umantis – ein Tochterunternehmen der Haufe-Gruppe aus dem deutschen Freiburg – entwickelt Software und berät renommierte Konzerne wie Daimler, Zeiss oder Nike, damit die ihr Personal effektiver einsetzen. Zu dem Experiment der Wahl der Firmenspitze kam es vor fünf Jahren als der Gründer des einstigen Start-Ups sich zurückziehen und seine Nachfolge regeln wollte – erinnert sich der heutige – gewählte – Umantis-Chef Marc Stoffel:

„Um offen zu sein, war das so eine Diskussion beim Bier. Da haben wir gesagt, ja klar, lass uns das machen, laden wir die ganze Firma ein in einen Raum und dann machen wir das.“

Der damals 31-jährige Marc Stoffel war mächtig aufgeregt, als er sich und seine Ideen zur Wahl stellte:

„Dann hat nach etwa 60 Minuten Diskussion unsere Mannschaft gesagt, wir haben jetzt genug gehört, verlasst bitte den Raum. Und die haben über zwei Stunden im Geschlossenen diskutiert. Ich weiß bis heute nicht genau über was. Und haben dann nach den zwei Stunden eine anonyme Abstimmung gemacht und haben dann am Bildschirm das Resultat präsentiert.“

 

Den gesamten Artikel lesen Sie hier: https://www.deutschlandfunk.de/fuehrungskultur-softwarefirma-macht-ernst-waehl-deinen-chef.766.de.html?dram:article_id=421899 (Quelle für Bilder und Text, Stand: 10.07.2018)

 

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